Grundaufbau (Elektroofen)
- Frischluft rein unten an der Wand nahe oder unter dem Ofen, damit die kalte Luft vom Ofen erwärmt wird, bevor sie dich erreicht. Manche Hersteller platzieren sie stattdessen über dem Ofen: Folge der Anleitung deines Ofens.
- Abluft raus so weit wie möglich von der Zuluft entfernt: unten an der gegenüberliegenden Wand (oft unter der unteren Bank) oder durch einen Kanal, der Luft von unten ansaugt und nach oben hinausführt.
- Luftwechsel: Ofenhersteller empfehlen meist, dass die Luft etwa sechsmal pro Stunde ausgetauscht wird. Im Wärmemodell von Saunoka kostet diese Belüftung bei 80 °C einige hundert Watt, weshalb zu große Lüftungen das Aufheizen verlangsamen.
- Ein Spalt unter der Tür dient oft als Teil der Zuluft.
Holzöfen
Ein Holzofen bezieht seine Verbrennungsluft aus dem Raum und braucht daher eine stetige Frischluftzufuhr in Bodennähe beim Ofen. Der Schornstein selbst zieht Luft ab, solange das Feuer brennt. Viele Holzsaunen kommen mit einer Zuluft unten am Ofen und einer kleinen, nach dem Aufheizen verschließbaren Abluftöffnung aus.
Häufige Fehler
- Abluft direkt über dem Ofen: Die heißeste Luft entweicht zuerst und der Raum fühlt sich nie gleichmäßig an.
- Gar keine Abluft: Verbrauchte, feuchte Luft, ein stickiges Gefühl und Feuchtigkeitsprobleme in den Wänden.
- Viel zu große Lüftungen: Langsames Aufheizen und höhere Betriebskosten.
- Lüftungen blockieren, um Energie zu sparen: Tu es nicht; Kohlendioxid und Feuchtigkeit steigen an, und bei Holzöfen wird die Verbrennungsluft knapp.
Innensaunen und das restliche Haus
Die Abluft sollte nach draußen oder in einen gut belüfteten Raum (ein Badezimmer mit Abluftventilator) geführt werden, niemals in einen geschlossenen Raum oder zwischen Wände. Prüfe in Kellern, ob die hauseigene Lüftung die warme, feuchte Luft aufnehmen kann.