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Welches Holz für die Sauna?

Saunaholz muss bei starken Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen formstabil bleiben, wenig Harz abgeben und auf den Bänken kühl genug zum Sitzen sein. Die Wahl beeinflusst außerdem Geruch, Farbe und Preis.

Aktualisiert 17.10.2026

Gängige Optionen

HolzAm besten fürHinweise
Nordische FichteWände, DeckeDer finnische Klassiker; günstig, hell; Äste können heiß werden und Harz abgeben, daher in der Nähe des Ofens astarme Qualität wählen
EspeWände, BänkeHarzarm, hell, glatt, bleibt kühl; beliebt für Bänke
ErleBänke, WändeHarzarm, warmer rötlicher Ton
Riesen-Lebensbaum (Western Red Cedar)Wände, Fässer, BänkeAromatisch, sehr stabil und fäulnisbeständig; der Duft und Staub stören manche Menschen
HemlocktanneWände, BänkeHell, kein starker Geruch, wenig Harz; häufig in nordamerikanischen Bausätzen
Thermoholz (Thermo-Espe, Thermo-Kiefer, Thermo-Fichte)Wände, Fässer, BänkeWärmebehandelt: dunkler, stabiler, harzärmer; oft für Außenfässer und -kabinen verwendet
AbachiBänkeSehr geringe Wärmeleitung, bleibt kühl, hell

Materialstärke

  • Wandverkleidung: 12–15 mm.
  • Bänke: 28–42 mm starke Latten mit Abständen.
  • Fässer: Dauben typischerweise 40–45 mm.
  • Blockbohlensaunen: 70–120 mm starke Bohlen oder mehr.

Niemals verwenden

Druckimprägniertes, gestrichenes oder lackiertes Holz im Innenraum der heißen Kabine sowie Spanplatten und Sperrholz mit Klebstoffen, die nicht für die Hitze zugelassen sind. Innenflächen bleiben unbehandelt oder werden nur dort, wo der Hersteller es erlaubt, mit einem saunageeigneten Wachs oder Öl behandelt.

Fragen und Antworten

Was ist das beste Holz für eine Sauna?

Für Wände eignen sich astarme nordische Fichte, Hemlocktanne, Zeder oder Thermoholz; für Bänke harzarme, kühl bleibende Hölzer wie Espe, Erle, Abachi oder Thermo-Espe. Zeder bringt einen intensiven Duft mit, den manche lieben und andere meiden.

Ist Zeder gut für Saunen?

Ja: Riesen-Lebensbaum (Western Red Cedar) ist stabil, fäulnisbeständig und aromatisch, weshalb viele nordamerikanische Fässer und Bausätze daraus gefertigt werden. Ein kleiner Teil der Menschen reagiert auf Zedernstaub oder -duft; Espe, Hemlocktanne oder Thermoholz sind neutrale Alternativen.